Atemschutzleistungsprüfung-Gold in Lebring

Am Samstag dem 24.11.2012 traten die Feuerwehrkameraden OBM Josef Hutter, HLM d.F. Peter Riedler, LM d.F. Patrick Riedler und HFM Bernhard Müller nach zahlreichen Übungen und langer Vorbereitungszeit zur Atemschutzleistungsprüfung in Gold in Lebring an.

Um zur ASLP-Gold antreten zu können muss man bestimmte Vorraussetzungen erfüllen. Dazu zählen eine körperliche Eignungsprüfung, verschiedene Kurse an der Feuerwehr- und Zivilschutzschule Steiermark und eine erfolgreiche Absolvierung der ASLP in BRONZE und SILBER. Geprüft wird in vierer Gruppen wobei jedes Gruppenmitglied verschiedene Aufgaben erfüllen muss.

Bei der ASLP in Gold wird kurz vor Beginn die Position ausgelost welche jedes Gruppenmitglied bei der weiteren Prüfung in fünf  Stationen einnehmen muss.  Drei der vier Gruppenmitglieder nehmen dabei jeweils ein Atemschutzgerät auf und müssen mit diesen verschiedene praktische Tätigkeiten ausführen, während das vierte Gruppenmitglied, welches mit einem Funkgerät mit dem sogenannten Atemschutztrupp verbunden ist, als Gruppenkommandant die Aussenüberwachung führt und dabei verschiedene theoretische Aufgaben erledigen muss.

Nachdem die Position ausgelost wurde wird mit Station 1 fortgefahren wobei die Mitglieder ihr theoretisches Feuerwehrwissen unter Beweis stellen müssen. Bei der Station 2 nehmen die Atemschutzgeräteträger ihre Geräte sachgerecht auf und überprüfen diese auf Funktion und Dichtheit während der Gruppenkommandant theoretische Einsatzzeitberechnungen durchführt. Um die menschenwürdige Rettung einer verletzten Person aus dem 2. Obergeschoss geht es bei Station 3. Wobei der Atemschutztrupp einen ca. 80 Kilogramm schweren Dummie mittels Tragetuch über das Stiegenhaus ins Freie retten muss und danach in die stabile Seitenlage bringt. Der Auftrag bei der Station 4 lautet: „Brandbekämpfung im 2. Obergeschoss über das Stiegenhaus mit HD-Rohr vor„. Nach der Erteilung des Auftrages beginnt der Atemschutztrupp sofort mit der zuvor vorbereiteten Schlauchleitung in das 2. OG vorzudringen. An der Tür des Brandraumes angekommen prüft der Truppführer zuerst die Temperatur der Tür durch Abtasten von unten nach oben, danach öffnet er die Tür langsam bevor der Trupp den Raum betritt und „Brand aus!“ an den Gruppenkommandanten meldet. Um das „Einsatz bereit“ machen der Atemschutzgeräte geht es bei Station 5. Hier werden die Geräte kontrolliert und die leeren Druckluftflaschen durch volle ersetzt. Bei jeder der Stationen achten Bewerter auf Fehler der Teilnehmer, beim Trupp Paldau gab es nur Kleinigkeiten zu bemängeln und jeder der Kameraden konnte am Abend sein Abzeichen in Gold holen.